Sebastian Pottmeier begann sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Saxophonklasse von Herrmann Cordes und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil. Nach dem Diplom 1996 setzte er sein Studium in der renommierten Meisterklasse für klassisches Saxophon von Marie Bernadette Charrier und Jean-Marie Londeix am Conservatoire National de Région de Bordeaux fort. 

 

Ebenfalls bei Marie Bernadette Charrier studierte er zeitgenössische Kammermusik. Seit der Gründung des internationalen Ensemble Atmosphère mit dem Schwerpunkt Zeitgenössische Musik führten ihn zahlreiche Konzerte und Tourneen nach Frankreich, Italien, Spanien, Kanada und Australien. Zudem trat er beim 11. und 12. Weltsaxophonkongress in Valencia auf und konzertierte als Solist und Mitglied mit dem Ensemble International de Saxophones de Bordeaux unter der Leitung von Jean-Marie Londeix. 1998 wurde er mit dem "Premio Speciale della Giuria per la Musica contemporanea" beim 6. Internationalen Musikwettbewerb "Riviera del Conero" ausgezeichnet.

 

Seit 2003 unterrichtet er im Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Köln.

   ENSEMBLE

„Das Ensemble brilliert in jeder Beziehung auf höchstem Niveau.“

FONO FORUM

 

 

„Alliage“ ist die wohl charmanteste Legierung (franz. alliage) von vier Saxophonen und Klavier. Einzigartig in seiner Besetzung lässt das mit einem ECHO Klassik ausgezeichnete Ensemble die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Die melodisch und zugleich expressiv klingenden Saxophone treffen hier auf die orchestrale Fülle eines Klaviers und erzeugen somit ein neues Hörerlebnis höchster Qualität.

Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxophon. Er erhielt 1997 die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland und unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hochschule für Musik in Köln. Mit ihm spielen einige der derzeit besten Solisten des klassischen Saxophons: Hayrapet Arakelyan, Altsaxophon, Simon Hanrath, Tenorsaxophon, und Sebastian Pottmeier, Baritonsaxophon. Die koreanische Pianistin Jang Eun Bae komplettiert die Quintettbesetzung.

Im Mittelpunkt des Repertoires stehen berühmte Meisterwerke aller Epochen in kompositorisch fein ausgeloteten und raffinierten Arrangements für Saxophonquartett und Klavier. Alle Bearbeitungen werden dem Alliage Quintett auf den Leib geschrieben und entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble und dem jeweiligen Tonsetzer: z.B. schreiben der Japaner Jun Nagao oder der Holländer Wijnand van Klaveren sowie kongeniale Arrangeure wie Reiner Schottstädt und Hendrik Schnöke und Ensemblemitglied Sebastian Pottmeier für diese außergewöhnliche Kammermusikbesetzung.

Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und dem Lucerne Festival. Neben zahlreichen Rundfunk- und TV-Aufnahmen, u.a. bei der ARTE Lounge, haben die Musiker inzwischen insgesamt fünf CDs mit speziell für sie arrangierten Werken von Mendelssohn, Schumann, Mozart, Rossini und Puccini veröffentlicht. Sein SONY CLASSICAL - Debüt hat das Alliage Quintett 2008 mit einer Rekomposition der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und einigen Arrangements von Johann Sebastian Bach unter dem Titel „Masquerade“ vorgelegt. Die damit verbundene Konzerttournee führte das Ensemble u.a. in die Liederhalle (Stuttgart), die Laeiszhalle (Hamburg), die Glocke (Bremen) sowie in die Essener Philharmonie. 2011 begab sich das Quintett auf eine märchenhafte Reise durch Russland mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite und „Scheherazade“ von Rimski-Korsakow. Für die aktuelle CD „Dancing Paris“ arbeiteten die Musiker erstmalig mit dem Gypsy-Geiger József Lendvay zusammen und fingen mit Werken, u.a. von Milhaud, Satie und Gershwin, die musikalische Faszination Frankreichs um die Jahrhundertwende ein.

 

 

Die Saxophonisten des Alliage Quintetts spielen Saxophone von Henri SELMER, Paris und Rohrblätter der Firma Vandoren / Paris.

   SEBASTIAN POTTMEIER

 

©2016 Alliage Quintett

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